Der Hauptbestandteil der Dolamectin-Injektion ist Dolamectin, eine farblose oder gelbliche, klare Ölflüssigkeit.
Dolamectin ist ein Breitband-Antiparasitikum, das durch Fermentation von gentechnisch verändertem Streptomyces aviticus hergestellt wird. Es wirkt gut gegen Endo-Ektoparasiten, insbesondere gegen einige Nematoden (Fadenwürmer) und Arthropoden, ist jedoch gegen Bandwürmer, Saugwürmer und Protozoen wirkungslos. Sein Wirkmechanismus beruht hauptsächlich auf der erhöhten Freisetzung des inhibitorischen Neurotransmitters Gamma-Aminobuttersäure (GABA) im Wurm. Dadurch wird die Übertragung von Nervensignalen blockiert, was zum Verlust der Kontraktionsfähigkeit der Muskelzellen und schließlich zum Tod des Wurms führt. Der periphere Neurotransmitter Acetylcholin bei Säugetieren wird durch Dolamectin nicht beeinflusst. Dolamectin überwindet die Blut-Hirn-Schranke nur schwer, schädigt das zentrale Nervensystem minimal und ist für Nutztiere relativ sicher.
Es handelt sich um ein Makrolid-Antiparasitikum zur Behandlung von Ektoparasitenkrankheiten wie Nematodenbefall, Blutlausbefall und Akaritis bei Nutztieren.
2. Vorsichtsmaßnahmen für die Doramectin-Injektion – Sicherheit der Anwendung
Außerhalb der Reichweite von Kindern aufbewahren. Der Benutzer sollte während der Benutzung dieses Produkts nicht essen oder rauchen und sich nach der Benutzung die Hände waschen.
Umweltabhängig
Da Arzneimittelrückstände für Fische und Wasserorganismen giftig sind, dürfen Verpackungen und Behälter diese nicht in die Gewässer verunreinigen.
Erhaltungsaspekt
Es wird empfohlen, das Produkt in einem geschlossenen, dunklen Raum zu lagern. Unter Sonneneinstrahlung zersetzt es sich schnell und wird inaktiviert; daher sollte es lichtgeschützt aufbewahrt werden.
3. Wechselwirkung von Doramectin-Injektionen mit anderen Arzneimitteln
Bei gleichzeitiger Anwendung mit Ethylamin kann es zu einer schweren oder gar tödlichen Enzephalopathie kommen.
Veröffentlichungsdatum: 17. Dezember 2024


