Calciumborogluconat + Magnesiumhypophosphithexahydrat-Injektionslösung 40 % + 5 %
Pharmakodynamische Eigenschaften
Das Calciumgluconat- und Magnesiumhypophosphit-Präparat stellt dem Körper leicht verstoffwechselbares Calcium und Magnesium zur Verfügung. Die parenterale Gabe kann die Plasmakonzentrationen dieser Ionen rasch erhöhen und somit eine Hypokalzämie in Verbindung mit Hypomagnesiämie und/oder Hypophosphatämie behandeln.
Welche Folgen hat ein niedriger Serumkalziumspiegel bei Kühen?
Risiko: Kosten: Folgen:
● Milchfieber ● Verminderte Fruchtbarkeit ● Deutlicher Rückgang der Milchproduktion
● Verringerte Milchproduktion ● Erhöhte Schlachtrate
● Verminderte Immunfunktion
● Erhöhtes Risiko einer Ketose
● Verminderte Reproduktionsleistung
Hypokalzämie / Milchfieber
Milchfieber, auch Hypokalzämie genannt, ist ein Kalziummangel. Die Erkrankung tritt in einer klinischen und einer subklinischen Form auf und betrifft Kühe in ihrer empfindlichsten Phase – der Übergangsphase. Unmittelbar nach dem Kalben benötigen Kühe viel Kalzium: Zunächst nehmen sie es aus dem Blut auf, später aus dem Futter und den Knochen. Kann das betroffene Tier nicht ausreichend Kalzium mobilisieren, kann es nicht richtig stehen und hat einen verminderten Appetit, was zu schlechter Gesundheit und verminderter Leistung führt.
Tipps für die ordnungsgemäße Durchführung
Die Lösung sollte vor der Verabreichung auf Körpertemperatur erwärmt werden. Die intravenöse Verabreichung sollte langsam erfolgen. Bei Auftreten von Nebenwirkungen ist die Verabreichung sofort abzubrechen.
Veröffentlichungsdatum: 09.08.2023 | 1 Aufruf



