Als Hilfsmittel bei der Behandlung von Hypokalzämie bei Rindern, Pferden, Schafen, Hunden und Katzen, z. B. bei Milchfieber bei Milchkühen.
Sollte innerhalb von 24 Stunden keine Besserung eintreten, konsultieren Sie bitte Ihren Tierarzt zur erneuten Beurteilung der Diagnose und des Therapieplans. Vorsicht ist geboten bei Patienten, die Digitalisglykoside erhalten oder an Herz- oder Nierenerkrankungen leiden. Dieses Produkt enthält keine Konservierungsstoffe. Nicht verbrauchte Reste sind zu entsorgen.
Nach intravenöser Verabreichung von Calciumgluconat können Patienten über Kribbeln, ein Gefühl der Beklemmung oder Hitzewellen sowie einen kalziumartigen oder kreideartigen Geschmack klagen.
Die rasche intravenöse Injektion von Kalziumsalzen kann zu Gefäßerweiterung, Blutdruckabfall, Herzrasen, Herzrhythmusstörungen, Synkopen und Herzstillstand führen. Bei digitalisierten Patienten kann die Anwendung Herzrhythmusstörungen auslösen.
Bei intramuskulärer Injektion können lokale Nekrosen und Abszessbildung auftreten.
Die Verabreichung erfolgt intravenös, subkutan oder intraperitoneal unter Einhaltung aseptischer Techniken. Bei Pferden ist die intravenöse Anwendung erforderlich. Die Lösung vor Gebrauch auf Körpertemperatur erwärmen und langsam injizieren. Die intravenöse Gabe wird zur Behandlung akuter Erkrankungen empfohlen.
ERWACHSENE TIERE:
Rinder und Pferde: 250-500 ml
Schaf: 50-125 ml
Hunde und Katzen: 10–50 ml
Die Dosierung kann bei Bedarf nach einigen Stunden oder nach Empfehlung Ihres Tierarztes wiederholt werden. Verteilen Sie die subkutanen Injektionen auf mehrere Stellen.
Unter 25ºC, an einem kühlen und trockenen Ort lagern und vor Licht schützen.